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Vitamin D: Sonnige Aussichten

Vitamin D erfährt viel Beachtung in der Fach- und Laienpresse, denn auch in Deutschland ist der Vitamin-D-Mangel sehr häufig. Vitamin D wird überwiegend unter UVB-Bestrahlung (Sonnenlicht) in der Haut gebildet. Das zunehmend  "sonnenferne" Alltagsleben und die Unmöglichkeit, ausreichend Vitamin D mit der Nahrung aufzunehmen, machen häufig eine Ergänzung erforderlich. Die Fachgesellschaften unterscheiden sich dabei in ihrer Einschätzung und empfehlen aktuell zielgruppenbezogen zwischen 600 und 2000 IE Vitamin D/Tag. Gerade die niedrig dosierte Einnahme ist als sicher anzusehen. Die Bedeutung von Vitamin D und Calcium für die Knochengesundheit ist unbestritten und ausreichender Anlass, einen Mangel zu vermeiden. Für zahlreiche andere Krankheitsbilder (Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, metabolisches Syndrom, Malignome, Infekte und Autoimmunerkrankungen) liegen zwar überwiegend positive Daten aus Beobachtungsstudien vor, jedoch keine kontrollierten klinischen Studien. Daher ist bei diesen Indikationen eine unkritische Ergänzung nicht belegt. 25-OH-Vitamin-D-Serumspiegel > 20 μg/L (andere Quelle: > 30 μg/L) werden beim Nierengesunden für ausreichend gehalten.

Vitamin D: Sonnige Aussichten [1 MB]

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