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Long-Covid/Post-Covid

Man spricht von Long-COVID, wenn innerhalb von 4 bis 12 Wochen nach einer Covid-19-Infektion immer noch Krankheits-Anzeichen bestehen. Als Post-COVID bezeichnet man Krankheits-Anzeichen, die mehr als 12 Wochen nach der Infektion bestehen. Bei Long-COVID können verschiedene Organe beteiligt sein. Betroffene fühlen sich auch 4 Wochen nach der Ansteckung sehr erschöpft, sie sind dauerhaft müde und abgeschlagen, es können plötzlich Atemnot oder Schwindel auftreten. Manche Menschen leiden unter Depressionen, Ängsten oder sie haben Schlaf-Störungen, später können auch Gedächtnis-Lücken auftreten. Typisch ist auch, dass man lange Zeit nicht richtig riechen und/oder schmecken kann.

Long/Post-COVID stellt meistens eine Ausschluss-Diagnose dar: Dazu muss sichergestellt werden, dass nicht andere Erkrankungen für die beobachteten Krankheitszeichen (Symptome) verantwortlich sind. Die Diagnose eines Long/Post-COVID-Syndroms kann weder durch eine einzelne Laboruntersuchung noch durch ein Panel an Laborwerten diagnostiziert bzw. objektiviert werden. Ebenso schließen normale Laborwerte ein Long/Post-COVID-Syndrom nicht aus.

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