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Blutuntersuchung in der Tuberkulosediagnostik

Goldstandard für die Erkennung einer aktiven Tuberkulose ist auch heute noch die Anwendung klinischer, bildgebender, mikroskopischer und kulturellmikrobiologischer Verfahren. Mit hoher Sensitivität sind seit einigen Jahren molekularbiologische Methoden zum Erregernachweis und zur Speziesdifferenzierung hinzugetreten. Labormedizinische Bluttests, die den Nachweis immunologischer Vorgänge in der Auseinandersetzung mit den TBC-Bakterien diagnostisch nutzbar machen, spielen keine bedeutsame Rolle in der Akutdiagnostik. Sie dienen ganz vorrangig dem Nachweis einer früher erworbenen, latenten Tuberkulose und damit der Erkennung von Patienten, die bei Immunsuppression einem erhöhten Reaktivierungsrisiko ausgesetzt sind.

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