Medizinisches Labor Bremen
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Klinische Chemie

Früher standen den Ärzten für die Diagnose „verborgener“ innerer Erkrankungen nur ihre Sinne zur Verfügung. Der Diabetes mellitus wurde durch Abschmecken des Patientenurins erkannt. Heute unterstützen moderne Labormethoden den Arzt sehr effektiv. Sie helfen ihm, das erkrankte Organ zu identifizieren und erlauben, häufig auch die Schädigung innerhalb des Organs zu lokalisieren. Damit stellt die spezielle klinische Chemie ein wertvolles, den Patienten nicht belastendes Instrument für die Früherkennung, die Diagnose und die Differentialdiagnose „verborgener“ innerer Erkrankungen sowie für ihre Verlaufskontrolle dar.

Mit unseren spezialisierten Methoden und unserer langjährigen Erfahrung können wir oft Verborgenes entdecken und Licht in die Diagnostik bringen.

Ihre Ansprechpartnerin:

Heidi Dräger
leitende MTA
Fon: +49 (0) 421 2072-205
heidi.draeger(at)mlhb.de


Untersuchungsspektrum

  • Elektrophorese:
    a1-Antitrypsin-Phänotypisierung, Asialotransferrin (Liquorrhoe), Hämoglobin-E´phorese, Isoenzyme (AP, CK, LDH), Lipid-E´phorese, Oligoklonale Banden in Liquor und Serum, SDS-E´phorese, Immunfixations-E´phorese

  • Erythrozytenenzyme:
    Galaktose-1-Phosphat-Uridyl-Transferase, Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase, Glutathion-Peroxidase, Glutathion-Reduktase, Hexokinase, Pyruvatkinase u.a.

  • Infrarot-Spektrometrie:
    Nierensteine, Gallensteine

  • Sonstiges:
    Arylsulfatase u. a. Hydrolasen, Dibucain- und Fluorid-Nummer, Hydroxybutyrat/ Acetoacetat, Pyruvat, Lithium, Met-Hämoglobin, verschiedene Zucker (Galaktose, Glucose, Fructose, Lactose, Xylose), oxidierte LDL