Richtig ist vielmehr eine spezielle Zeckenpinzette. Gemeint ist nicht die normale Haushaltspinzette oder vielleicht eine aus dem Nagel-Necessaire, denn mit diesen Pinzetten kann man den Leib der Zecken nicht unterfahren, um nur vorn am Kopf, an der Ansatzstelle der Stichwerkzeuge zuzufassen. Man würde zwangsweise immer den ganzen Zeckenleib mit greifen und diesen dabei ausquetschen.
Die spezielle Zeckenpinzette hat vorne ganz fein auslaufende, gebogene Enden, mit denen man sehr feinfühlig die oft flach auf der Haut aufliegende Zecke aufrichten und dann unterfahren kann. Man zieht dann vorsichtig und gleichmäßig unter sanftem, aber stetigem Zug die Zecke nach oben heraus. Die Zecke hält dabei zunächst noch fest, und es ist ganz normal, beim Zug mit der Pinzette einen Hautzipfel mit nach oben zu ziehen. Nicht ruckartig reißen, denn sonst reißt man die Zecke entzwei, und es bleiben die Stichwerkzeuge in der Haut zurück. Wenn die Zecke sehr hartnäckig festhält, kann man auch ein paarmal vorsichtige Auf- und Abwärtsbewegungen machen.
Je nach Übung und Neigung bevorzugen manche Menschen auch eine Zeckenkarte als Werkzeug. Die Vorgehensweise ist ähnlich. Auch Zeckenzangen, die man von oben aufsetzt und bei denen dann per Knopfdruck von beiden Seiten feine Greifleisten wie bei einem Schaufelbagger unter die Zecke fahren, können erfolgreich eingesetzt werden.