Bereits im ersten Drittel der Schwangerschaft (SSW 11+0 bis 13+6) kann das Risiko einer Trisomie 21 (M. Down, Mongolismus) unter Einbeziehung der sonographischen Nackentransparenz (NT)-Messung mit einer Entdeckungsrate von 89 Prozent biochemisch bestimmt werden. Bei dem von der Fetal Medicine Foundation FMF zertifizierten Verfahren fließen PAPP-A, freie ß-HCG-Kette und auch ein spezieller gynäkologischer Ultraschall in die Risikoberechnung ein.
Sowohl der Gynäkologe als auch das Labor unterziehen sich einer genauen Prüfung durch die FMF, die in der Zertifizierung münden. Beide unterliegen einer regelmäßigen Überwachung. Zum Einsatz kommen aufeinander abgestimmte Methoden, eine Messung der biochemischen Parameter über ein evaluiertes Analysesystem und die Berechnung der Ergebnisse mittels der von der FMF lizenzierten Kalkulationsprogramme.