Gezielte Nachweisverfahren für die Inhaltsstoffe von Bio-Drogen wie z. B. der Engelstrompete, von Muskatnuss, Khat oder Psilocybin-Pilzen sind genauso verfügbar wie für synthetische Drogen. Unser Analysenspektrum wird auch in diesem Bereich ständig erweitert und veränderten Konsumgewohnheiten angepasst.
Die Toxikologische Suchanalyse bietet die Möglichkeit, mithilfe spezieller Vergleichsdateien, die z. Zt. etwa 6500 Substanzen (Medikamente, Drogen, Pestizide, Gifte und deren Metaboliten) in Körperflüssigkeiten oder sonstigen Asservaten zu identifizieren. Dieses Analysenverfahren bietet sich besonders an bei Intoxikationen, Fragestellungen der Compliance oder Medikamenten-Missbrauch.
Drogenuntersuchungen im Serum können eine akute Beeinflussung zum Zeitpunkt der Blutentnahme nachweisen, was etwa bei Verkehrsdelikten (§ 24a StVG) von Bedeutung ist.
Die Bestimmung von Drogen in den Haaren hat sich bewährt, um einen häufigeren oder regelmäßigen Konsum von Betäubungsmitteln über einen längeren Zeitraum nachzuweisen oder auszuschließen. Die Haaranalytik bietet auch die Möglichkeit, chronischen Missbrauch verschiedener Medikamente zu überprüfen.
Die Qualität der Befunde hat bei allen Untersuchungsmethoden oberste Priorität. Daher werden unsere Messverfahren durch die Teilnahme an nationalen und internationalen Qualitätstests (Ringversuchen) regelmäßig überprüft und durch Zertifikate belegt.